Sonntag, 27. Februar 2011

Sind die bösen Linken die neuen Konservativen?

Dass Herr Guttenberg bei seiner Doktorarbeit wissentlich betrogen hat, kann mittlerweile nicht mehr ernsthaft bezweifelt werden. Nun würde ich eigentlich erwarten, dass unsere konservative immer auf deutsche Werte und Moral bedachte CDU in diesem Zusammenhang ganz klare Worte findet. Das tut sie auch, aber doch ganz unerwartete: Frau Merkel glaubt nicht, dass Herr Guttenberg in seinem Amt geschwächt sei. Sie habe Vertrauen zu unserem Verteidigungsminister.

Politiker der SPD und Linken finden da hingegen ganz andere Worte:
Herr Oppermann (SPD):
Das ist vorsätzlicher Diebstahl und dafür gibt es keine Entschuldigung
Frau Vogler (Die Linke):
Betrug und Täuschung bei akademischen Titeln ist auch für Adlige kein Kavaliersdelik

Und nicht zuletzt sein da noch das Volk genannt:
Besonders anschaulich sind hierzu die Kommentare bei der FAZ
Die Kommentatoren teilen sich im wesentlichen in zwei Lager; pro Guttenberg und contra Guttenberg. Wirklich interessant ist die jeweilige Argumentation. Das Pro-Guttenberg-Lager scheint keinerlei moralische Bedenken zu haben, vielmehr sei es ein Komplott der "bösen Linken" (wobei sich selbige allein dadurch definieren, dass sie Herrn Guttenbergs Verhalten moralisch verurteilen). Das Contra-Guttenberg-Lager (also die bösen Linken) sehen in dem Betrug Guttenbergs eine Charakterschwäche, welche seine Eignung als Minister in Frage stellen lässt.

Das verwirrt mich doch alles sehr. Was ist aus unsere konservativen CDU geworden? Wo sind die Werte und Normen, welche sonst ihr politisches Handeln diktieren?
Und warum sind unsere "bösen Linken" plötzlich so moralisch und beziehen sich in ihrer Argumentation auf gute alte Werte wie Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit?
Da stelle ich mir die Frage, ob nicht mittlerweile die "bösen Linken" konservativer sind als die CDU. Kehrt sich jetzt unsere Parteienlandschaft grundlegen um? Muss ich jetzt CDU wählen, weil die übrigen Parteien alle zu konservativ geworden sind?

I am confused! Wie gut, dass ich nicht zum Volk der Nomen zähle, ansonsten wäre mein Gehirn längst explodiert.

Freitag, 10. Dezember 2010

Die Frau regt mich auf!

Eine Freundin von der ich mir immer gerne Bücher auf ihrem Empfehlung hin leihe, gab mir unlängst Hanna Poddings Buch "Radikal mutig. Meine Anleitung zum anders sein" mit den Worten: "Nur um sich über die Frau aufzuregen". In Anbetracht dessen, dass mir die selbe Freundin mal vor zwei Jahren mit den Worten "Das magst du bestimmt nicht" ein Buch zum Geburtstag schenkte (und sie hatte recht), dachte ich mir; nagut warum nicht auch mal über andere aufregen? Tja, die gute hatte wieder recht, ich habe mich aufgeregt.
Ich möchte der Autorin nicht ihren nicht vorhandenen Stil vorwerfen, der es leider unmöglich macht, sich in die beschriebenen "Aktionen" hinein zu versetzten. Die Autorin ist bei Herausgabe des Buches 23 Jahre alt und strebt sicher keine Karriere als Schriftstellerin an. Es lässt sich immerhin auch von einem durchschnittlichen 13jährigen ohne Zuhilfenahme eines Wörterbuches lesen.; das ist doch auch mal was.
Vielmehr regt mich der Inhalt des Buches und die Arroganz und Naivität der Autorin auf. Jemand der ernsthaft glaubt, dass die Bürger der BRD so uninformiert sind wie in diesem Buch suggeriert wird, kann nur als naiv betrachtet werden. Die meisten im Buch beschriebenen "skandalösen" Inhalte dürfte jedem auch nur halbwegs gebildeten Menschen bereits bekannt sein. Leider vermittelt die Autorin den Eindruck, als sei ihr das überhaupt nicht klar (womöglich tue ich ihr Unrecht?) und es sei somit unbedingt notwendig zu informieren.
Ich bitte mich nicht falsch zu verstehen, ich halte Demonstrationen für ein zusätzliches Informationsmedium. Somit haben sie genau wie Zeitungen, Blogs, Magazine, Fernsehen etc. ihre Daseinsberechtigung und tragen sicherlich auch zur Information der Bürger bei, aber sie sind nicht das einzige Medium, welches dazu befähigt ist. Letztlich ist der Zweck des Konsums von Medien für mich, umfassend informiert zu sein und mir letztlich eine Meinung zu bilden. Es dient mir also zur Meinungsbildung. Frau Poddig hingegen möchte eigentlich nicht, dass ich mir eine Meinung bilde. Sie möchte, dass ich ihre Meinung übernehme. Menschen, die nicht in Betracht ziehen, dass sie sich irren könnten und nicht in der Lage sind Meinungen zu akzeptieren, die der eigenen widersprechen, sind mir unheimlich.
Spätestens auf Seite 25 fängt mein verkorkstes Landschaftsplanerherz an zu schreien und zwar laut, anlässlich dieser undifferenzierten Darstellung. Dort führt Frau Poddig an, dass Windkraftanlagen das Landschaftbild beeinträchtigen und Menschen diese vor allem nicht vor ihrer Haustür haben wollen. Es geht somit um das nimby-Phänomen. Es wird hierbei suggriert, dass alle die Kritik an Windkraftanlagen üben, dies nur tun, weil sie selbige nicht in ihrer Nachbarschaft wollen (und das ist natürlich schlecht, weil Windkraftanlagen super ökologisch sind und so). Das ist natürlich keineswegs so. Das Regionale Raumordnungsprogramm 2005 der Stadt Hannover definiert neben den Abständen von Windkraftanlagen zu Wohngebieten, diverse andere Abstände:

Vorranggebiete für Freiraumfunktionen sowie Vorranggebiete für Natur und Landschaft (FFH, Natura 2000, NSG, gepl. NSG): 200 bis 500 m

Vorsorgegebiete für Natur und Landschaft (LSG, gepl. LSG, avifaunistisch wertvoller Bereich gem. NLÖ) unterliegen einer Einzelprüfung

Vorrang-/Vorsorgegebiet für Erholung, -Rohstoffgewinnung, Vorsorgegebiete für Forstwirtschaft (Waldgebiete): 200 m

Des Weiteren kann es zu vermehrten Fledermaus- und Vogelschlagzahlen durch Windkraftanlagen kommen, wenn selbige in Zugrichtung der Tiere liegen. Außerdem kann es zu Meideverhalten der Tiere kommen, d. h. Standvögel oder Fledermäuse meiden die Umgebung der Windkraftanlagen.
Entweder ist Frau Poddig uninformiert oder sie möchte hier ein Ideal szenieren, welches so nicht existiert. Sicherlich ist die Windenergie ein bedeutende regenerative Energiequelle, jedoch keineswegs ausschließlich positiv zu betrachten, sondern unterliegt aus guten Gründen jeweils einer Einzelfallprüfung.
Ein weiterer Punkt der mich an diesem Buch stört ist der Mangel an aufgezeigten Alternativen. Eine Frau, welche die komplette Abschaffung des Strafvollzugs fordert, muss Alternativen aufzeigen. Um ihre These zu untermauern führt sie noch zwei Personen, die für Einbrüche ohne Personenschaden, im Gefängnis sitzen an. Das mag man ungerecht finden, aber womöglich sind in diesem Fall auch die Gesetzte zu hart? Vielleicht sollten wir selbige überarbeiten? Nein, schienbar ist es besser jeden Verbrecher.... Ja was eigentlich? Leider bleibt Frau Poddig dem Leser ihr Model zur Resozialisierung schuldig (womöglich sollen die Menschen auch nicht resozialisiert werden?). Ich habe keine Ahnung, weil das Buch lediglich den Strafvollzug als solches abstraft, aber an dieser Stelle auch schon aufhört. Mich würde schlicht interessieren wie sich die Autorin den Umgang mit einem Verbrechen in Zukunft vorstellt, das hätte womöglich (zumindest bei einer kompetenteren Autorin) noch interessant werden können.
Leider zieht sich diese Oberflächlichkeit durch das ganze Buch. Alle die nicht so denken wie die Autorin haben keine Ahnung, ihren Ideen zum gesellschaftlichen Umbruch mangelt es an jeglicher Differenzierung.
Ja, Frau Poddig ist mir wirklich unsympathisch und regt mich auf.

Sonntag, 28. November 2010

Leute gibts...

Da fragt man sich wirklich, was in den Köpfen mancher Menschen vorgeht. Letzte Woche wurde meine Chefin im Sexshop nach k.-o.-tropfen gefragt. Sicher, wir verkaufen ja auch dieses ganze "widerliche" Fetischzeugs, da ist es total wahrscheinlich, dass wir auch k.-o.-tropfen führen. Nein, haben wir natürlich nicht. Meine Chefin rief später bei der Polizei an und fragte wie sie am besten in solch einer Situation handelt. Die Polizistin sagte ihr, sie solle die Polizei anrufen und die kämen dann, um sich den Typ mal anzuschauen. Wie genau das dann aussehen soll, weiß ich allerdings auch nicht, denn natürlich ist das Fragen nach k.-o.-tropfen erstmal völlig legal, wie die Polizistin auch mitteilte. Mir ist also schleierhaft, was genau die herangeeilte Polizei dann tun möchte. Zweitens ist es nicht wahrscheinlich, dass der Herr überhaupt noch im Laden ist, wenn die Polizei eintrifft. Aber immerhin sind sie bemüht.

Montag, 22. November 2010

Politik? Dann doch lieber Kunst

Während die Piraten Politik machten habe ich mir Chemnitz angesehen.
Tag 1: Stadt ansehen. Architektur langweilig. Parks selbst für eine Landschaftsplanerin (und die sind meist in Bezug auf Parks hart im Nehmen) langweilig. Kunstsammlung Chemnitz= toll!
Der Eintritt ist zwar mit 6 € (ermäßigt 4 €) recht hoch, aber dafür war ich auch gute drei Stunden dort. Die Sammlung ist breit gefächert und gut in Szene gesetzt. Aktuell wird u. a. das Schaffen von Klara Hobza, welche mir bisher unbekannt war und allein um ihre Arbeit kennenzulernen hat sich der Besuch geloht, ausgestellt. Frau Hobza tut Dinge die man selbst auch an einem netten Abend mit Freunden und Wein zusammen spinnen könnte, mit dem Unterschied sie setzt die Ideen um. Mein Lieblingsfilm von ihr ist dieser.
Abends waren wir essen im Malula, einem syrisches Restaurant. Das Restaurant liegt nett direkt am Fluss und das Essen ist einfach nur super lecker. Wer nach Chemnitz kommt, sollte definitiv hier essen.

Tag 2: Erstmal etwa 45 min. vom Hotel bis zur Villa Esche laufen, dabei verlaufen. Unterwegs noch enttäuscht die Synagoge angeschaut, von der ich mir mehr Charme erwartet hatte. Leider kommt sie sehr modern und klotzig daher.
Die Villa Esche wurde von dem Künstler Henry van de Velde entworfen. Ein Mitarbeiter des Hauses war so nett und hat mich und zwei andere Besucher durch das Haus geführt. Henry van de Velde hat hier mit viel Liebe zum Detail Kunst und Funktionalität verbunden. Zugeben man sollte sich wenigstens ein wenig für Architektur interessieren, um aus der Villa nicht völlig enttäuscht rauszugehen. Ich schäme mich auch sehr dafür nicht gespendet zu haben (der Eintritt ist frei), aber ich war grad reichlich knapp bei Kasse.
Als ich mich verlaufen hatte, war ich an dem Museum Gunzenhauser vorbei gekommen und da ich noch einige Stunden Zeit hatte ging ich da auch noch rein. 6 € scheint der Standardmuseumspreis zu sein, den auch hier wird selbiger veranschlagt. Das Museum Gunzenhauser stellt moderne Kunst aus. Aktuell gibt es eine Sonderausstellung zu Helmut Kolle, dessen Schaffen mich aber einfach nicht begeistern konnte. Soviele Männer!
Beeindruckt war ich hingegen von den Werken Otto Dix. Normalerweise gehe ich an den Landschaftsbilder, nachdem ich einen kurzen Blick drauf geworfen habe schnell vorrüber, aber Otto Dix schafft es, dass ich mir seine Landschaftsbilder anschaue. Der Mann ist jetzt in meine Liste von geilen Künstlern aufgenommen.
Seltsamerweise habe ich jetzt wieder zu Hause das starke verlangen mal wieder meine Stifte und Zeichenblock rauszuholen...

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Bürokratischer Wahnsinn

Heute wird es etwas kompliziert, um ehrlich zu sein; ich verstehe es selbst nicht.

Ich beziehe seit nunmehr 15 Jahren Halbweisenrente, nicht besonders viel, aber als Studentin nimmt man was man kriegen kann. Regelmäßig bekam ich mein Geld, bis zum 01.04.2010. Da wurde mir meine Rente gestrichen, zu Unrecht. Da ich weiterhin studiere und noch keine 27 Jahre alt bin, steht mir auch weiterhin Rente zu. Also machte ich einen Termin bei der Rentenversicherung aus und stellte neben einem Neuantrag zustätzlich einen Antrag zur Aufnahme in die Krankenversicherung der Rentner, nachdem die nette Mitarbeiterin mich darauf hinwies, dass die Möglichkeit bestehe. Das hätte ich im Nachhinein betrachtet wohl lieber gelassen. Die Rente wird mir zwar problemlos weiter gezahlt, aber...

Ein kleiner Sprung: Ich war bis Ende 2007 über meine Mutter familienkrankenversichert, da meine Mutter ab diesem Zeitpunkt nicht mehr krankenversichert war (ja sowas ist in der BRD tatsächlich möglich), habe ich mich bei meiner Krankenkasse erkundig, wie ich wieder an eine Krankenversicherung komme, da ich als Studentin versichert sein muss. Man überführte mich in die Krankenversicherung für Studenten. Ich bekam einen Zuschuss für selbige über mein Bafög und für mich war die Welt in Ordnung. Seit April dieses Jahres bekomme ich kein Bafög mehr, deshalb bin ich aktuell zu arm um Wohngeld zu beantragen. Da ich also von der Möglichkeit erfuhr, meine Kosten für die Krankenkasse drastisch zu senken, indem ich in die Krankenversicherung der Rentner eintrete habe ich selbigen Antrag wie bereits erwähnt gestellt.

Somit zahlte ich zunächst keine Beiträge mehr an meine Krankenversicherung, da selbige mir nun direkt von der Rente abgezogen wurden und von der Deutschen Rentenversicherung an die Krankenkasse abgeführt werden. Am 18.06 bekam ich ein Schreiben meiner Krankenkasse, welches besagte, ich sei in die Krankenversicherung der Rentner aufgenommen. Einen Monat später bekam ich ein Schreiben, welches mir mitteilte ich erfülle die Vorraussetzungen doch nicht und werde jetzt wieder in die Krankenkasse für Studenten überführt. Somit habe ich also für 2 Monate in Raten meine Krankenkassenbeiträge nachgezahlt und dachte eigentlich die ganze Geschichte sei damit vom Tisch.
Doch dann bekam ich am 04.10.2010 ein Anhörungsschreiben diesmal von der Deutschen Rentenversicherung, welches mir mitteilt ich sei bereits seit 2007 in der Krankenversicherung der Rentner und müsse deshalb die Beiträge für diesem Zeitraum nachzahlen. Zusammen macht das rund 250 €, ziemlich viel Geld für jemanden der zu arm ist um Wohngeld zu beantragen.
Scheinbar entspricht es den Tatsachen, dass ich als Rentner sobald ich in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung pflichtversichert bin, Beiträge aus meiner Rente abführen muss.
Ich rief erstmal leicht irritiert bei meiner Krankenkasse an, da selbige mir ja eigentlich genau das Gegenteil mitgeteilt hatte, nämlich dass ich nicht in der Krankenversicherung der Rentner sei. Doch scheinbar hat man dort seine Meinung erneut geändert, ich sei seit dem 17.05 in der Krankenversicherung der Rentner und man wisse garnicht wie es zu dem vorigen Schreiben kommen konnte und die Beiträge ab dem 17.05 bekomme ich natürlich zurück.
Aja, schon klar. Hätte man mir vielleicht auch mal sagen können.
Wiederrum sei ich aber keinerwegs seit 2007 in der Krankenversicherung der Rentner, sondern erst seit besagten Datum.
Allerdings war ich die natürlich die letzten 15 Jahre krankenversichert und scheinbar hätte ich niemals in einer anderen Krankenversicherung als der Krankenversicherung der Rentner sein müssen/dürfen. Also auch nicht über meine Mutter familienversichert sein dürfen. Mir ist allerdings völlig schleierhaft wann genau ich diesen Antrag hätte stellen sollen. Schließlich bin ich nicht erst mit 20 Halbweise geworden, sondern bereits in meiner Kindheit. Ich wusste schlichtweg nicht, dass die Möglichkeit besteht in die Krankenversicherung der Rentner einzutreten. Mir wurde weder von der Deutschen Rentenversicherung, welche sich eigentlich denken kann, dass Kinder krankenversichert sind, noch von meiner Krankenkasse, welche um meinen Rentnerstatus wusste darauf hingewiesen, dass ich mich nicht zusätzlich versichern muss. Andernfalls hätte ich das natürlich auch nie getan, da die Krankenversicherung der Rentner deutlich günstiger ist als die Krankenversicherung für Studenten.
Vermutlich nützt mir das alles wenig und ich kann nur darauf hoffen, dass ich tatsächlich zu arm bin, um die Summe nachzahlen zu müssen, aber ich finde es doch erstaunlich, dass niemand in 15 Jahren mal gemerkt hat, dass ich scheinbar hätte Beiträge von meiner Rente abführen müssen und es niemand für nötig hielt mich darauf hinzuweisen, dass ich die falsche Krankenversicherung habe.
Ich habe heute eine Stellungsnahme zur dem Anhörungsschreiben losgeschickt und sobald ich Antwort erhalte, informiere ich hier gerne über den weiteren Verlauf der Horrorstory.
Bis dahin: Deutschland deine Bürokratie!

Sonntag, 17. Oktober 2010

Nachruf für Southpark.de

Ich bin ein großer Southpark-Fan. Das führte schon zu einem einwöchigen Dauerohrwurm von Cartmans "In the Ghetto" inklusive der Dialoge, einem Telefonat bei welchem ich "Er ist ja so ein cooler Typ" ins Telefon schrie und die umstehenden Menschen leicht irritierte- kurz: Southparkzitate begleiten mein Leben.
Southpark.de war lange Zeit eine tolle Website, um meinem Hobby nachzugehen. Sämtliche Folgen waren dort, sowohl im Original als auch in der deutschen Synchronisation abrufbar und es gab ein vor mir immer gern genutztes Feature, die zufällige Auswahl.
So war es früher und dann kam der Untergang. Während zunächst vor jeder Folge ein Werbespot lief, was für mich durchaus tolerierbar was, laufen selbige nun auch noch teilweise dreimal während der Folge. Wenn man bedenkt, dass die Southparkfolgen jeweils nur etwa mehr als 20 min. dauern, ist das eine Zumutung.
Ich mochte southpark.de wirklich gerne, doch nun ist es tod. Meinen Avatar werde ich dennoch behalten.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Warum etwas machen was andere schon taten?

Ich wollte eigentlich eine Art Zusammenfassung der Probleme mit erneuerbaren Energien schreiben, leider fehlte mir dazu dann doch die Motivation.
Heute stellte ich fest, dass etwas ähnliches Menschen gemacht haben die davon eindeutig mehr verstehen als ich.
In Hannover findet nächsten Monat der zweite November der Wissenschaft statt. Dabei werden diverse Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen gehalten und zwar von zumeist mit diversen akademischen Titel ausgestatteten Menschen.
Besonders ans Herz legen möchte ich den Vortrag am 16.11 zum Thema "Bioenergie-Klimaschutz kontra Naturschutz" gehalten von Prof. Dr. Michael Rode vom IUP (Institut für Umweltplanung) der Leibniz Universität Hannover. Es verspricht ein interessanter umfassender Vortrag zu werden, nicht zuletzt da der Vortragende einen angenehmen Vortragsstil pflegt.
Das Programm ist thematisch sehr vielschichtig und reicht von Musik und Theater bis Wirtschaft und noch weiter.
Ich jedenfalls werde sicherlich einige Veranstaltungen besuchen und danach hier einige Eindrücke niederschreiben.